Das sagt die Presse (Wetterauer Zeitung vom 07.10.2024)

Das sagen die Tester

Helles

Euer Helles tut seinem Namen erst mal volle Ehre: es ist hell im Glas ...also vom Schaum. Nach 20 min hab ich dann die komplette Flasche im Glas unterbringen können und es strahlt mich (immer noch leicht schaumig) golden an. In Bayern nennt man das, glaube, eine Schaummaß. In der Nase ist es sehr würzig und erdig. Frische Kräuter, Karamell und frisch geröstetes Toastbrot mit Orangenmarmelade mit einer Spur von Honig strömen mir entgegen. Im Geschmack so wie ich mir ein Bier und kein Helles vorstelle: es hat Charakter und volle Gaumenfreuden statt einfach nur nichtssagend süffig. Sonst finde ich Helle immer etwas blass, aber das ist ein Bier, dass den Namen auch verdient. Würzige Sommerkräuter, Rosmarin und Thymian gepaart mit Honig und einer überreifen vollmundigen Orange, leicht erdig und im Abgang Buttertoast mit Karamell. So lasse selbst ich mir ein Helles gefallen. Das macht von Anfang bis Ende Spaß, statt einfach nur Spaß im Kopp wie bei all den anderen nichtssagenden blassen Hellen.
Annabelle

M E G A A A A
Hell mit Charakter.
Aber eben nicht zu viel, nicht eckig.
Sehr gut - passt perfekt zu der Jahreszeit.
Erster Eindruck: müssen wir nochmal machen!!!

Heiko

Quadrupel

Das Quadrupel sieht sehr heimisch aus in meinem Guinness Pintglas...nur etwas heller wie Heiße Schokolade mit Sahne. Riecht aber zum Glück nicht so. Immer noch sehr süß für ein Bier mit Kakao und Honignoten, aber auch sehr säuerlich nach Zitronenmelisse und Johannisbeeren. Schmeckt zum Glück nach Bier... zugegeben, als würde man ein Bier zum Nachtisch trinken, aber immerhin Bier. Getoastetes Sauerteigbrot mit Honig, Kräuter, Zitronenmelisse. Diese spezielle Kombination aus säuerlicher Schokonote erinnert mich an die Schoko-Johannisbeer Sahnetorte meiner Omma. Ist im Abgang leicht pfeffrig, aber insgesamt dominieren Kakao und die Kuchennoten. Ganz zum Schluss wieder das getoastete Brot. Schöne Ringkomposition, auch wenn es mich leicht irritiert, wenn ein Bier nach Kuchen schmeckt.
Annabelle

Red IPA "Kiwi Hopper"

Gibt sich erstmal dunkler im Glas als der letzte Jahrgang, riecht aber genauso frisch und fruchtig mit der Kräuternote. Im Geschmack dunkler und cremiger nach Sahnekaramell, was ich bei dem letzten nicht hatte. Das verbindet sehr schön diese Weinnote aus dem Hopfen mit den bitteren nussigen Malttönen. Hat leider viel der Kohlensäure auf dem Weg ins Glas verloren. Also abgesehen davon, dass mir die Buddel fast in der Küche explodiert ist, find ich's besser als den letzten Hopper.
Annabelle

Leuchtend rot wie das Bergglühen des Nebelgebirges, Blume ähnlich stabil wie die Schneewehen des Caradhras. In der Nase sanft und süß wie ein Frühlingstag im Auenland. Im Geschmack holzig-bitter wie der herbstliche Düsterwald. Schöne Rundreise durch Mittelerde, bei der ich euch helfen durfte. Aber Tolkien beiseite: riecht für mich eher wie ein Weißwein, sehr fruchtig-frisch Noten von Cassis, Grapefruit, Thymian und ein Pinienwald im Frühling. Geschmacklich habe ich den Weißwein immer noch, allerdings mit ausgeprägter bitterer Holznote,  Pinienkerne mit sehr starken, um nicht zu sagen leicht angebrannten Röstaromen. Zwischendurch weht der sanfte fruchtige Hauch von Cassis und Grapefruit durch, wird aber schnell von den bitteren nussigen Noten verdrängt, die zusammen mit Kräutern auch den Abgang dominieren. Insgesamt durchaus lecker, hätte mir vielleicht eine größere Balance zwischen dem fruchtigen Hopfen und den eher bitteren Malznoten gewünscht.
Aber für Frodo endet die Reise ja auch auf dem bitteren und leicht rauchigen Schicksalsberg.
Annabelle

Strong Eagle Triple Hop Ale

Euer SETHA ist der absolute Knaller, schmeckt mir sogar besser als das Guinness Hophouse. Diese blumig-kräutrige Hopfennote mit einem Hauch von Zitrone und irgendwas in die Richtung Grapefruit (?) erinnert mich an Italien im Frühjahr. Wilder Thymian und Rosmarin, die in der Sonne duften, Zitronenblüte und eine frische Meeresbrise. Könnt ihr davon bitte mehr machen? 

Perfekte Harmonie, Hopfen nicht zu aufdringlich, sondern schmeichelt sanft am Gaumen, sehr langer komplexer Abgang.
Annabelle


Super leckeres IPA !!!!
Nur das Beste für die Zeit nach der Fastenzeit 🍺🍺🍺
Stefan

Reformator Doppelbock


Wow... I would pay money for that!
Claude

Schmeckt wie ein sehr dekadenter Nachtisch und Espresso mit Schuss hinterher. Im Geruch Orange, Kafffee und leicht erdig. Im Geschmack viel Kakao, Kaffee, geröstetes Malz, leichte Orangennoten, im Abgang etwas holzig würzig, aber doch sehr cremig mit leichten Karamell Noten. Erinnert mich ein bisschen an Sticky Toffee Pudding ohne die Soße.
Annabelle (Reformator 2022)

Der Reformator hat sich selbst reformiert oder arbeitet ihr euch an den 95 Thesen ab? Musste mich erst mal vergewissern, dass es das gleiche Bier wie im letzte Jahr ist, riecht und schmeckt nämlich komplett anders. Der letzte Jahrgang erinnerte mich an Sticky Toffee Pudding mit einem Hauch Orange mit überwiegend dunklen Geschmacksnoten.
Der aktuell Jahrgang präsentiert sich erst mal sehr leich, fruchtig und blumig ind er der Nase. Ich rieche Orange, Grapefruit, Frühlingsblumen, frische Kräuter und Gewürze. Erst nach und nach entfaltet sich ein kräftiges Aroma geröstetes Malz mit feiner Kakao- und Kaffeenote im Abgang.
Der erste Schluck ist dann aber vollmundig und kräftig im gerösteten Malz, Kakao und Kaffee, die leichtere fruchtige Orange wird durch eine dezente Karamellnote wunderbar eingebunden, die dem Ganzen eine wunderbare Balance verleiht.
Ich bin sehr auf die anderen 93 Thesen gespannt.
Annabelle (Reformator 2023)

Vom katholischen zum evangelischen hilft nur der Reformator! Ein perfektes Starkbier, welches einem zu neuem Glauben verhilft 🍺.
Perfekt.
Stefan

Festbier

Das Festbier war auch echt lecker. Das macht ihr echt super!!
Stefan

In der Nase sehr zurückhaltend, liegt schwer im Glas. Dann trauen sich zuerst Zitrusnoten von Grapefruit und junger Orange vor, gefolgt von süßem schweren Sahnekaramell, Sandelholz und ein Kräuterhauch, in dem Lavendel vorsticht. Auch beim ersten Schluck dominiert Grapefruit und süßes schweres Sahnekaramell, buttrigres helles Toast, in etwa als hätte man Arme Ritter in Karamell und Orangensaft getränkt. Dann interessanterweise einen Gang des Menüs zurück bin ich bei einem buttrigren französischen Estragonhühnchen. Im Abgang sehr süß und mächtig wie ein Sahnekaramell Dessert. Für meinen persönlichen Geschmack ein bisschen zu süß...
Annabelle

Bock

Würde sagen, ist in den Geschmackstönen herbstlich. Habe zu Beginn eine frische noch leicht saure Orange auf der Zunge, gefolgt von den Bittertönen frischer Walnüsse, gerösteter Kräuter (leicht verbrannter Rosmarin) und etwas Holziges, Zedernholz vielleicht? Diese Bitternote wird im Abgang aber sehr schön von einer cremig-sahnigen Karamellnote a la Werther's aufgefangen, die sich wohlig Speichelfluss anregend um die Zunge legt.
Annabelle

Es ist Zeit für ein super Bockbier! Perfekt im Geschmack und verlangt nach mehr davon!
Stefan

Baltic Porter

Samtig weich und auch nicht zu schwer oder die Malz-Kaffeenoten zu stark, was ich bei vielen anderen Porter problematisch finde. Es schmeckt nach Bier.
Annabelle

Hambleside Kombi-Pack

Hallo, ich habe jetzt die drei Biere, die ihr mir mitgegeben habt, probiert. Ich finde, dass alle drei einen überwältigenden Geschmack haben.
Das IPA mit dem Neuseeland-Hopfen ist sehr fruchtig, der Reformator hat einen tollen malzigen Geschmack, wie man ihn von einem Schwarzbier erwartet. 
Überragend finde ich auch euer sehr hopfenbetontes Strong-Eagle.
Gebhard

Standardbier und Hambleside ist wie Kuschelrock Vol. 14 gegen Rock 'n' Roll!
Mein absoluter Liebling ist der Reformator
Michael G.

Sehr lecker!
Christian